Studie zu «Blick ins Unendliche» 1914 [0054]

Ferdinand Hodler, Studie zu «Blick ins Unendliche» 1914 [0054]

Späte Figurenstudie von Ferdinand Hodler im Zusammenhang mit der Werkgruppe „Blick ins Unendliche“ von 1914. Die reduzierte Linienführung und die konzentrierte Formensprache zeigen Hodlers charakteristische Suche nach rhythmischer Vereinfachung und innerer Ruhe. Das Werk trägt den Nachlassstempel „SUCCESSION FERD. HODLER No 468“ und stammt aus einer Schweizer Privatsammlung.

Technik: Bleistift auf Fabriano-Papier.

Blattmass (gemäss Kornfeld Auktionen): 40.0 × 23.0 cm

Rahmenmass: 55.0 cm x 38.0 cm.

Zustand: Altersbedingte Gebrauchsspuren. Konservatorisch neu gerahmt mit säurefreiem Passepartout und UV-schützendem Museumsglas. Insgesamt sehr schöne Präsentation und gute Erhaltung.

Zum Künstler

Ferdinand Hodler, 1853 Bern – 1918 Genf. SIKART Lexikon

Schweizer Maler und Zeichner des Symbolismus und der Moderne. Hodler zählt zu den bedeutendsten Künstlern der Schweiz und prägte mit seiner klaren Formensprache und rhythmischen Bildordnung die europäische Kunst um 1900 nachhaltig. Bekannt wurde er insbesondere durch monumentale Figurenkompositionen, Landschaften sowie seine symbolistischen Hauptwerke. Werke von Hodler befinden sich heute unter anderem im Kunstmuseum Bern, im Kunsthaus Zürich, im Musée d’Art et d’Histoire Genf, im Musée d’Orsay, im Metropolitan Museum of Art sowie in zahlreichen internationalen Museums- und Privatsammlungen.

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