Requiem pour une feuille morte [0055]

Jean Tinguely, Requiem pour une feuille morte [0054]

Die Arbeit zeigt eine dichte Komposition ineinandergreifender Räder und Linien, ein zentrales Motiv im Schaffen von Jean Tinguely. Der Schweizer Künstler ist bekannt für seine spielerisch-ironische Auseinandersetzung mit Maschinen und Bewegung. Dieses Blatt verbindet die technische Strenge des Entwurfs mit der Spontaneität der Zeichnung und gehört zu den charakteristischen grafischen Arbeiten aus seinem Œuvre.

Technik: Lithographie, 70er-Jahre, Schwarz auf Büttenpapier, 218/399, handsigniert

Bildmass: 65.0 cm x 45.0 cm.

Rahmenmass: 60.0 cm x 80.0 cm.

Zustand: Sehr gut

Zum Künstler

Jean Tinguely, 1925 Fribourg – 1991 Bern. SIKART Lexikon

Jean Tinguely zählt zu den wichtigsten Schweizer Künstlern der Nachkriegszeit. Bekannt wurde er durch seine kinetischen Skulpturen, die Bewegung, Zufall und Vergänglichkeit ins Zentrum stellten. Nach einer Ausbildung an der Kunstgewerbeschule Basel zog er 1952 nach Paris, wo er engen Kontakt zu Künstlern wie Yves Klein, Daniel Spoerri und Niki de Saint Phalle pflegte.

Tinguely war Mitglied der Gruppe Nouveaux Réalistes und prägte mit seinen „Méta-Matics“ und mechanischen Skulpturen eine neue Kunstauffassung, die Maschinen sowohl ironisch hinterfragte als auch poetisch überhöhte. Sein Werk wurde international ausgestellt, unter anderem im Museum of Modern Art in New York, im Centre Pompidou in Paris und im Museum Tinguely in Basel, das heute die bedeutendste Sammlung seiner Arbeiten beherbergt.

Tinguelys Schaffen ist von einem spielerischen, experimentellen Umgang mit Technik geprägt, der bis heute Sammler und Museen weltweit fasziniert

Haben Sie Fragen zu diesem Produkt? Wir helfen Ihnen gerne weiter. Kontakt>

950,00 CHF